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Das beste Wertpapierdepot im Test finden

Trading-Anbieter wechseln: So gelingt der Wechsel

Trading-Depot wechseln

Trading-Depot wechseln

Online-Trading wird immer beliebter – das ist im Markt deutlich spürbar. Nach vielen Jahren, in denen zahlreiche Trader, vor allem jene, die über einen eher geringen Spielraum für Aktiengeschäfte verfügen, dem Börsenhandel recht verhalten gegenüberstanden, steigt das Interesse an Anlageformen mit höheren Renditechancen bei Klein- und Großanlegern allmählich.

Dies hat zur Folge, dass sich zahlreiche Kunden auch mit der Frage befassen müssen, ob ihr bisheriges Trading-Depot weiterhin die richtige Wahl ist, oder ob ein Anbieter-Wechsel mit etwas Glück sogar dazu führen kann, dass das neue Trading-Depot kostenfrei nutzbar ist, während die zuvor verwendete Depotvariante vielleicht mit monatlichen Gebühren in Höhe von fünf bis zehn € oder gar mehr zu Buche schlugen.

Beim Online-Trading kommt es vor allem darauf an, das passende Trading-Konto zu haben. Der Anbieter für den Handel mit Wertpapieren und anderen Finanzprodukten wird auch „Broker“ genannt. Egal ob CFD Trading, Forexhandel oder das klassische Trading mit Aktien: Die Wahl des Anbieters kann erst optimal sein, später aber nicht mehr passend – dann ist ein Broker-Wechsel oft der letzte Ausweg.

Anbieter-Wechsel: Wechselbereitschaft oft durch hohe Gebühren ausgelöst

Der Wunsch, einen Anbieter-Wechsel vorzunehmen, kann bei Verbrauchern durch eine Reihe von Gründen ausgelöst werden. So müssen es zum Beispiel nicht ausnahmslos die Grundgebühren sein, die einen Kunden dazu bewegen, mittel Depotübertrag einen Wechsel zu einem anderen Trading-Anbieter von Trading-Depot vorzunehmen.

Je nach dem, welche Größenordnung die Transaktionen pro Monat erreichen, sind es häufig sogar eher die Ordergebühren, die ein Aktiendepot kostspielig werden lassen. Vor allem für Trader, die nicht nur auf dem Heimatmarkt aktiv sind, können die Gesamtkosten durch den Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzprodukte deutlich steigen, wenn auch auf den internationalen Märkten investiert werden soll über das Trading-Depot. Mit dem FXGuide.de Brokervergleich lassen sich entsprechende Informationen finden, sodass die eigene Handelsstrategie gut geplant werden kann.

Prämien für den Übertrag sind ein gutes Wechselargument

Auch Kunden, die sich bei bisherigen Depotanbieter eigentlich gut aufgehoben fühlen, tun gut daran, einen Anbieter-Wechsel immer wieder in Betracht zu ziehen, da sich durch den Wettbewerb zwischen den Banken und Depotanbieter-Diensten – hier seien vor allem die Neo-Broker / Onlinebroker als günstige Alternative.

Und zwar als Alternative, die im Fall der Fälle durch den Depotübertrag sogar bares Geld einbringen kann. Zahlreiche Mitbewerber lassen sich den Depotübertrag ihrer Neukunden gerne etwas kosten. Hundert € und mitunter sogar deutlich mehr sind keine Seltenheit, wenn Kunden ein Depotvolumen von mehreren tausend € im Rahmen des Wechsels mitbringen. Doch sollten sich private Trader von solchen Angeboten nicht davon abhalten lassen, die einzelnen Kostenpunkte nach einem Brokerwechsel in Ruhe zu vergleichen

Mögliche Kündigungsfristen beim Brokerwechsel berücksichtigen

Ohnehin sollte grundsätzlich die gleiche Vorgehensweise zugrunde gelegt werden: Bevor der Depotübertrag vonstatten gehen kann, müssen Investoren an die Kündigungsfrist bei bisherigen Trading-Depot denken. Handelt es sich um ein kostenloses Modell, hat dieser Punkt nicht oberste Priorität.

Plant ein Kunde jedoch einen Depotübertrag von einen kostenpflichtigen Aktiendepot-Anbieter zu einem anderen kostenpflichtigen Trading-Depot, muss die Kündigung rechtzeitig – das heißt fristgerecht – vorgenommen werden, um so zu verhindern, dass nach dem Anbieter-Wechsel gleich für zwei Aktiendepots Grundgebühren bezahlt werden müssen. Denn dies wäre natürlich das genaue Gegenteil von dem, was die Investoren eigentlich mit ihrem Umzug erreichen wollten.

Zahlreiche Trading-Depot-Anbieter bieten Hilfestellung

Parallel zum Blick auf die Fristen für die Depotauflösung sollten Investoren Vergleichsangebote im Auge behalten, die ihnen Auskunft darüber erteilen, welcher Trading-Broker derzeit besonders günstige Aktionen anbietet, die für den Depotübertrag sogar eine ordentliche Willkommensprämie in Aussicht stellen. Beim Vergleich der unterschiedlichen Finanzprodukte begegnet den Privatanleger beinahe immer das eine oder andere Angebot, bei dem auf Wunsch des Kunden infolge des Depotwechsels sogar die Kündigung und der Depotübertrag durch den neuen Vertragspartner erledigt wird.

Für Kunden, die sonst aufgrund der Wechselanstrengungen aus reiner Bequemlichkeit trotz hoher Gebühren ihrem bisherigen Trading-Depot die Treue gehalten hätten, ist die der perfekte Weg, einen Anbieter-Wechsel vorzunehmen. Solche Umzugsservices finden sich immer öfter, da die Banken ihren Kunden zunehmend mehr Qualität bieten möchten.

Alle entstehenden Gebühren in die Kalkulation mit einbeziehen

Durch die Vergleichstests erfahren Privatanleger auch, wie hoch die Nebenkosten bei den zahlreichen Trading-Depots auf dem Markt ausfallen. Diesen Aspekt müssen Privatanleger vor allem auch dann in Erinnerung behalten, wenn der Wechselbonus für den erledigten Depotübertrag dazu führt, dass die anderen Konditionen beinahe in Vergessenheit geraten. Zeigen sich im Produktvergleich hohe Gebühren für Kauf und Verkauf von Aktien oder Fondsanteilen, können die Einnahmen durch den Depotübertrag aber rasch aufgebraucht oder durch die Gesamtgebühren sogar übertroffen werden.

Ein Hinweis zum Depotübertrag: In diesem Zusammenhang werden auch die persönlichen Steuerdaten der Depotnutzer an den neuen Brokerage-Anbieter übermittelt. Der Gesetzgeber verpflichtet die Broker dazu, für den Übertrag keine Gebühren zu erheben. Gebühren entstehen hier höchstens durch die Umschreibung. Berücksichtigen sollten Investoren in diesem Zusammenhang, dass die Zeitspanne bis zum Erledigung des endgültigen Depotwechsels möglicherweise einige Tage oder gar Wochen verstreichen können. Für Investoren, die kurzfristig handlungsfähig bleiben wollen oder müssen, ist auch dieser zeitliche Rahmen ein Kriterium für die Entscheidung für oder gegen ein Depotmodell.

Trading-Konto wechseln leicht gemacht

Bietet ein Brokerdienst oder eine Bank ihren Neukunden keinen Wechselservice an, muss dies Privatanleger aber dennoch nicht abschrecken. Die Eröffnung eines Brokers ist denkbar einfach und ohne Probleme erledigt. Der bürokratische Aufwand – also die Ausfüllarbeit von Formularen – hält sich bei herkömmlichen Banken wie bei Online-Anbietern in Grenzen. Wird das Online-Broker-Depot im Internet eröffnet, ist jedoch die Teilnahme an Identifizierungs-Verfahren wie dem so genannten PostIdent-Verfahren der Deutschen Post erforderlich.

Für diese Durchführung braucht es aber ebenfalls nur die ausgefüllten Formulare sowie einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass. Liegt nur ein Reisepass vor, sollten die Privatanleger zusätzlich eine Anmeldebestätigung des zuständigen Einwohnermeldeamtes vorlegen können. Sind diese Vorgänge erledigt, erhalten die Kunden abschließend ihre Kontonummer. Nach erfolgreicher Umschreibung können die Kunden nach ihrem Anbieter-Wechsel endlich wieder ans Werk gehen.


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